Innere Blockaden

Wie du deine inneren Blockaden auflösen kannst und in die Veränderung kommst

Was hält dich eigentlich ab loszugehen? Sind es, wie eigentlich fast immer, falsche Glaubenssätze und Überzeugungen? Innere Blockaden?

Diese erlernten Überzeugungen von dir und deiner Umwelt sind die Basis all deiner Handlungen – oder eben auch deiner Nicht-Handlungen. Hier lohnt sich ein genauer Blick.

Beantworte dir mal die folgenden Fragen:

  • Was hindert dich loszugehen?
  • Wo kommen Ängste hoch?
  • Welche Zweifel plagen dich?
  • Wo verspürst du Druck?
  • Was, glaubst du, darfst du nicht tun?
  • Wo hast du Angst vor der Meinung von anderen?
  • Was geht dir zu deinen Plänen noch alles durch den Kopf?
  • Wo blockierst du dich selbst?
  • Welche negativen, hindernden Denkmuster hast du?

Vielleicht kannst du aber auch deine eigenen hindernden Denkmuster gar nicht alleine erkennen. Das ist ziemlich häufig der Fall. An dieser Stelle ist es besonders hilfreich, wenn du dir Feedback von anderen holst, die dich gut kennen. Denn andere können dich meistens viel klarer von außen sehen als du dich selbst.

Wenn du weißt, was dich hindert loszugehen, können wir beginnen.

Dann kümmern wir uns darum, dass du deine inneren Blockaden hinter dir lässt und sie auflöst. Dazu möchte ich dir erst einmal ein bisschen Input geben, weil es wichtig ist, ein paar Dinge zu verstehen.

Wie ist dein Selbstbild?

Dass, was du von dir selbst und der Welt denkst, deine Grundeinstellung und Überzeugungen, geben dir deine Identität. Und deine Identität entscheidet maßgeblich darüber, ob du deine Ziele erreichst.

Wenn du denkst, dass du dich oder deine Situation nicht verändern kannst, dann ist das deine Identität … und es wird genau das eingetreten.

Wenn du keine Fehler machen willst und denkst, dass du nicht gut genug bist, ist das deine Identität… und du wirst genau das im Außen bestätigt sehen. Andere sind dann einfach besser.

Das, was du von dir selbst denkst, ist dein Selbstbild. Man unterscheidet zwischen einem statischen und  dynamischem Selbstbild.

Wenn du ein statisches Selbstbild hast, sind deine Fähigkeiten vorgegeben und nicht veränderbar. Machst du dann einen Fehler, fühlst du dich schlecht, bist wenig motiviert und reagierst mit Hilflosigkeit oder Wut. Mit einem statischen Selbstbild suchst du Schuldige oder die Umstände als Grund, warum etwas nicht geht, um deinen eigenen Selbstwert nicht zu gefährden.

Mit einem dynamischen Selbstbild dagegen sind Fähigkeiten grundsätzlich veränderbar und entwicklungsfähig. Du suchst dann aktiv Herausforderungen und siehst Fehler als Entwicklungsmöglichkeit. Dadurch steigt natürlich deine Motivation und Leistungsbereitschaft. Außerdem schätzt du dich und deine Möglichkeiten realistisch ein. Und du suchst aktiv die Unterstützung von anderen Menschen, weil du weißt, dass du dann etwas lernen kannst.

Warum ich dir das erzähle? Weil es wichtig ist, dass du ein dynamische Selbstbild entwickelst, wenn du wachsen willst und deine Herausforderungen angehen möchtest.

Wie entwickelst du denn ein dynamisches Selbstbild?

Versuche so oft es geht neue Dinge auszuprobieren. Neue Erfahrungen zu machen. Ganz bewusst. Mit der Einstellung, dass du dabei Fehler machen und lernen wirst.

Und zwar mit einer neuen inneren Haltung aus Neugierde, Vertrauen und Freude an der Erfahrung. Denn dann bist du am lernfähigsten und kannst dich gar nicht selbst blockieren. Frage dich:

  • Was könnte wirklich spannend an der neuen Aufgabe sein? An der Herausforderung?
  • Worauf kannst du dich immer verlassen? Worauf kannst du vertrauen?
  • Worauf könntest du dich bei deiner Lernerfahrung freuen? Was könnte toll sein?

Was ist denn daran anders?

Wenn du mit dieser neuen Haltung an herausfordernde Dinge herangehst, wirst du wahrscheinlich trotzdem Fehler machen, aber du hast eine andere Grundeinstellung, bist nicht überrascht und kannst deine Erfahrungen unter dem Aspekt Lernen verbuchen. Eine ganz andere Haltung. Eine ganz andere Herangehensweise. Und ganz andere Ergebnisse. Und dein Selbstbild entwickelt sich weiter. Bleibt dynamisch.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind deine Ängste.

Wenn du dich von deinen Ängsten beherrschen lässt, wirst du wie ein Kaninchen vor der Schlange sitzen bleiben und überhaupt nichts mehr unternehmen.

Vielleicht kennst du den Spruch „Wo die Angst ist, da ist dein Weg.“? Das meint, dass hinter deinen Ängsten dein größtes Potenzial verborgen ist. Wenn du deine Ängste überwindest, wirst du sehr stark wachsen. Du wirst ein offener, mutiger Mensch, der die Herausforderungen des Lebens anpackt und die Steine aus dem Weg räumt.

Wie kannst du deine Ängste überwinden? 

Tipp 1:

Wenn du im „Angstmodus“ bist, dann fühlst du dich ohnmächtig und klein. Du verkrampfst und alles ist eng. Wenn du da raus möchtest, musst du dich als erstes mal öffnen. Mit der neuen inneren Haltung, die ich oben schon beschrieben habe. Frage ich:

  • Was könnte wirklich interessant sein, wenn du einen neuen Weg einschlägst? Worauf könntest du wirklich neugierig sein? Was könnte Tolles passieren?
  • Worauf kannst du immer vertrauen? Worauf kannst du dich verlassen?
  • Was könntest du lernen, wenn du jetzt den nächsten Schritt machst? Was könnte toll daran sein, wenn du diese Erfahrung machst?

Spürst du den Unterschied, wenn du dich in diese Haltung bringst? Du kannst dich gar nicht mehr blockieren. Ängste haben dann keinen Platz mehr.

Tipp 2:

Ein weitere Möglichkeit zur Überwindung deiner Angst wäre es, dir den Worst Case auszumalen. Frag dich:

  • Was könnte denn schlimmstenfalls passieren?  Wenn dein schlimmster Alptraum eintritt?
  • Auf einer Skala von 0-10 wie schlimm wäre das?
  • Was wäre dann? Könntest du damit umgehen? Würdest du das überleben?
  • Was könntest du dann machen? Wie könntest du aus dieser Situation herauskommen?
  • Wie könntest du sicherstellen, dass du möglichst schnell die Ausgangslage wiederherstellen kannst?
  • Und wie wahrscheinlich ist es, dass der Worst Case überhaupt passiert?
  • Was könntest du alles tun, um den Worst Case zu verhindern? Welchen Einfluss hast du darauf?

Tipp 3:

Und noch eine weitere Strategie zur Überwindung deiner Angst:

  • Was passiert, wenn du anstatt den Fokus auf deine Ängste zu legen, diesen auf deine Lebensqualität legst?
  • Was ändert sich, wenn du nur an deine Lebensqualität denkst, nicht an deine Angst? Was würdest du dann tun?

So, wenn du dir alle Fragen konsequent beantwortet hast, sollten deine Ängste entweder verschwunden oder deutlich geringer geworden sein. Wenn nicht, versuche noch mal alle Fragen durchzugehen. Und fühl dich da rein. Versuche nicht die Fragen mit dem Kopf zu beantworten. Nimm dein Gefühl mit.

Zum Schluss möchte ich dir auf jeden Fall raten, wenn du bei deinen persönlichen Blockaden nicht allein weiterkommst, dass du dir einen Coach zur Unterstützung nimmst. Ein Blick von außen ist hier ganz besonders hilfreich und bringt dich sehr wahrscheinlich viel schneller voran, als wenn du es allein versuchst. Erstens siehst du dich selbst immer in einem anderen Licht als andere und zweitens kannst du dies häufig allein nicht oder nicht so schnell auflösen.

Wie ist es bei dir? Was hält dich zurück? Und was hat dir geholfen endlich loszugehen? Teile es doch hier mit uns im Blog.

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