7 Alarmsignale, die für einen Jobwechsel sprechen

Du weißt nicht, ob du deinen aktuellen Job kündigen solltest? Du bist immer öfter krank, aber weißt nicht, woran es liegen könnte? Wenn du an die Arbeit denkst, wird dir übel? Hier erfährst du 7 Alarmsignale, die für einen Jobwechsel sprechen.

Alarmsignale Jobwechsel

1. Körperliche Symptome

Eines der deutlichsten Alarmsignale sendet uns unser Körper. 

Symptome könnten zum Beispiel dauerhafte Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Bauchschmerzen sein, aber auch Magengeschwüre, Schwindel oder Tinnitus sind häufige Beschwerden, wenn es uns nicht gutgeht. 

Wenn diese gehäuft und regelmäßig auftreten, dann solltest du dich fragen, ob es dabei ein Muster gibt. Treten sie immer im Zusammenhang mit Schwierigkeiten im Job auf? Treten sie immer sonntags oder montags auf, wenn es wieder losgeht zur Arbeit? Sind es vielleicht psychosomatische Beschwerden? 

Welche Zusammenhänge und welche Muster kannst du da erkennen? 

Körperliche Symptome sind starke Alarmsignale für einen Jobwechsel. Du hast Angst vor einem Jobwechsel? Dann kann dir dieser Artikel vielleicht weiterhelfen. Schau vorbei!

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2. Schlechter Schlaf und Unruhe

Ein weiteres Alarmsignal ist, wenn du nicht mehr abschalten kannst und dauerhaft schlecht schläfst. Dein Job ist permanent in deinem Kopf und vor allem, wenn du schlafen möchtest, kreist das Gedankenkarussell.

Wenn dem so ist, empfehle ich dir, das einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Sind das negative Gefühle, wie zum Beispiel Stress oder Konflikte?

Oder ist das eher eine kurzfristige Anspannung, weil du vielleicht eine dringende Deadline hast?

Wenn du nicht mehr abschalten kannst oder dauerhaft schlecht schläfst, dann schau dir die Gründe und vor allem die Dauer an. Wann hat das alles angefangen? Womit könnte das zusammenhängen? 

Auf Dauer zu wenig Schlaf zu bekommen, kann ein Auslöser für viele Krankheiten sein, denn er ist wichtig für die Regeneration deines Körpers. Darum hinterfrage auch hier die Zusammenhänge, um gegebenenfalls etwas dagegen zu unternehmen.

3. Deine Arbeit langweilt dich

Jeden Tag auf der Arbeit langweilst du dich und hast das Gefühl, dich gar nicht mehr entwickeln zu können. 

Dieses Gefühl wird häufig unterschätzt. Denn es kann ja auch ganz verlockend sein, mal nicht so viel zu tun zu haben. Aber auf Dauer gesehen kann das in ein sogenanntes Boreout führen. Das ist das Gegenstück zum Burnout, das durch Überlastung entstehen kann. 

Das Boreout hat sehr ähnliche Konsequenzen, ist dem Burnout sehr ähnlich und kann im schlimmsten Fall zur Apathie oder in eine Depression hinein führen.

Zu einem Boreout kann es kommen, wenn du dich schon sehr lange Zeit in deinem Job langweilst und keine Freude mehr daran hast. Du merkst, dass du nichts Neues oder Spannendes mehr machst und dich die letzten Monate oder Jahre nicht mehr weiterentwickelt hast. 

In diesem Fall kannst du dir die Frage stellen, ob du etwas daran ändern kannst, dass du nicht mehr gelangweilt bist. Gibt es die Möglichkeit, mehr Aufgaben zu übernehmen oder dich über das Unternehmen weiterzubilden? Ist der Job grundlegend der Richtige? Kannst du Sinn in ihm entdecken?

Wenn dem nicht so ist und du dich immer weiter langweilst, dann ist das ein großes Alarmsignal, das für einen Jobwechsel spricht.

4. Du kannst dich nicht mehr konzentrieren

Fehlende Konzentration kann auch damit zu tun haben, dass du zu wenig zu tun hast. Es kann aber auch sein, dass du zu viel zu tun hast und nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht. Oder deine Aufgaben sind allgemein die Falschen, sodass du keinerlei Spaß mehr daran hast. 

Ob du unkonzentriert arbeitest, kannst du daran erkenne, dass du sehr zerstreut bist oder deine Fehler, vor allem Flüchtigkeitsfehler, stark zunehmen. 

In dieser Situation kannst du dich fragen, was du verändern kannst, damit du wieder mehr Spaß an deiner Arbeit und somit auch wieder mehr Konzentration hast. Wenn du nichts oder nur sehr wenig verändern kannst, ist das auch ein Alarmsignal für einen Jobwechsel.

5. Dir graut vor Montagen

Es ist Sonntagabend und der Gedanke daran, dass du morgen wieder zur Arbeit musst, löst ein ungutes Gefühl in dir aus, vielleicht auch Angst vor der Arbeit. Am nächsten Morgen schaffst du es dann kaum, aus dem Bett zu kommen, weil du total unmotiviert bist.

Das deutet auf eine chronische Unzufriedenheit im Job hin. Wenn du dieses Gefühl immer öfter hast, überprüfe, ob das nur vorübergehend ist und nur zeitweise auftritt, oder ob es schon eine langanhaltende Phase ist. Frage dich, was dich nicht aufstehen lässt und warum dir so stark vor Montagen oder dem Aufstehen graut. Auch dieses Gefühl kann ein Alarmsignal sein, das für einen Jobwechsel spricht.

6. Du nervst dein gesamtes Umfeld

Deine Familie, deine Freund:innen, deine Kolleg:innen sprechen dich an, weil du kein anderes Thema mehr hast, als deine Unzufriedenheit in deinem Job. Wenn du dich schon seit einiger Zeit bei deinem Umfeld über deinen Job aufregst, dann ist das ein deutliches Warnzeichen, dass etwas nicht stimmt.

Meistens bekommt dein Umfeld das schneller mit, als du selbst, weil dir gar nicht bewusst ist, wie oft du dich unzufrieden über deinen Job äußerst oder darüber aufregst. 

Wenn deine Familie oder dein restliches Umfeld dich darauf anspricht, dann schau dir deine Unzufriedenheit genauer an und überlege, was sie ausmacht und woher sie kommt. Vielleicht ist dein Nörgeln auch ein Alarmsignal für einen Jobwechsel.

7. Dein berufliches Umfeld versetzt dich in Angst und Panik

Eine dauerhaft schlechte Arbeitsatmosphäre oder ein toxisches Arbeitsumfeld macht dich nicht nur unglücklich, sondern häufig auch krank. Dabei geht es nicht um einfache Konflikte, denn die sind unvermeidlich und lassen uns wachsen. Das ist nicht veränderbar und sogar wichtig für unsere eigene Entwicklung.

Aber wenn du auf längere Zeit gesehen merkst, dass dir das Arbeitsumfeld nicht guttut, dan versuche, mit deiner Führungskraft ins Gespräch zu kommen, sofern die Konflikte nicht auf der Chefebene angesiedelt sind. 

Wenn es dann nicht absehbar ist, dass der Konflikt in irgendeiner Form gelöst werden kann und dich das stark belastet, dann solltest du einen Jobwechsel in Betracht ziehen.

Fazit Alarmsignale für einen Jobwechsel

Natürlich kann ich dir nicht in allen sieben Fällen dazu raten, dir einen neuen Job zu suchen. Auf den ersten Blick sind das alles Alarmsignale und auch Zeichen, dass du dir das mal genauer anschauen solltest und vielleicht einen Jobwechsel in Betracht ziehen kannst.

Ich rate dir allerdings auch, deine Unzufriedenheit im Job im Hinblick auf deine eigenen Anteile zu überprüfen und dein eigenes Verhalten zu hinterfragen.

  • Wo bist du vielleicht ein Teil des Problems und trägst selbst dazu bei, dass es so ist, wie es ist?
  • Was kannst du an deiner Situation selbst verändern, ohne direkt den Job zu wechseln? 

Das sind Fragen, die du dir stellen kannst, bevor du dir einen neuen Job suchst.

Wenn der Jobwechsel dann für dich die bessere Alternative ist, dann gehe diesen Schritt mit aller Konsequenz an. Verrate mir gern in den Kommentaren, wenn dir dieser Artikel geholfen hat und welche Entscheidung du getroffen hast.

Herzlichst Anja

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